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Tierhomöopathie

„Similia similibus curentur – Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden”

„Wenn ein Chemiker die homöopathische Arznei untersucht, findet er nur Wasser und Alkohol; wenn er eine Diskette untersucht, nur Eisenoxid und Vinyl. Beide können jedoch eine Menge Information bergen.“

Dr. Peter Fisher, Forschungsleiter am Royal Homeopathie Hospital

Seit mehr als 2000 Jahren existiert die von Samuel Hahnemann begründete homöopathische Medizin und existiert seither in unveränderter, noch immer gültigen und ebenso wirksamen Form. Ziel ist es die Lebenskraft und die Gesundheit, schnell, angenehm, sicher und dauerhaft wiederherzustellen.

Eine homöopathische Arznei wirkt nicht auf Krankheitserreger und richtet sich auch nicht gegen eine Krankheit, nicht durch einen pharmakologischen definierten Effekt oder über einen Blutspiegel, sondern einzig durch die Aktivierung der Lebenskraft. Durch die homöopathische Behandlung wird das subjektive Wohlbefinden und eine belastbare Eigenregulation wieder hergestellt.

Historische Entwicklung

Die Geschichte der Anwendung der Homöopathie auf Haus – und Nutztiere beginnt 1815. Der Coburger Hofapotheker Christian Heinrich Donauer gilt als Autor der ersten tierhomöopathischen Schrift : „Vorschläge zur zweckmäßigen Behandlung kranker Hunde“.

Samuel Hahnemann selbst hält eine Anwendung der von ihm erfundenen Methode auch bei Tieren für möglich. Er vertritt jedoch konsequent die Ansicht, das es dafür eigene Arzneimittelprüfungen am Tier bedarf. Jacques Milchmann zitiert Hahnemann hierzu aus einem Vortrag, den der 1829 in Leipzig gehalten hat.

Ihm ( dem erfahrenen Lehrer für die Tierarzneischulen ) steht ein Versuchsstall zu Gebote mit gesunden Tieren, an welchen er die wirksamsten einfachen Arzneien unter den Augen seiner Lehrlinge auf Probe setzt, um zuerst ausfindig zu machen, welche Krankheitssymptome das gegebene Arzneimittel an mehreren Tieren hervorbringt…

Mitte des 19. Jahrhunderts sind es vor allem einzelne Personen und ihre Schriften, die die Veterinärhomöopathie prägen.

Johann Carl Ludwig Genüge gibt 1837 eine „Homöopathische Arzneimittellehre für Tierärzte“ heraus. Der Theologe Friedrich August Günther bringt ebenfalls 1837 sein Buch „ Der homöopathischeThierarzt, Teil 1-3“ heraus, allerdings ohne selbst Tierarzt zu sein. Carl Ludwig Böhm schreibt zwischen 1848 und 1878 mehrere Bücher und Aufsätze zur Tierhomöopathie. Mit der allgemeinen Verbesserung der medizinischen Kenntnisse sinkt jedoch – ähnlich wie durch die Entwicklung der Humanmedizin beim Menschen – auch beim Tier die Veterinärhomöopathie um 1900 in die relative Bedeutungslosigkeit. In Deutschland erlebt sie ab 1950 unter dem Einfluss des Tierarztes Hans Wolter einen neuen Aufschwung. Wolter gründete die „ Homöopathisch-Biologische Arbeitsgemeinschaft für Tierärzte“ und bringt mehrere Bücher auf den Markt.

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